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Was’n das? Verlag: Ravensburger Unter den zu Recht sehr beliebten Partyspielen sind Spiele, bei denen man seinen Mitspielern irgendwelche Begriffe auf die ein oder andere Art mühselig vermitteln muss, seit Jahren in großer Zahl vertreten - man denke an Tabu, Activity, Pictionary etc - aber selten muss man diese Aufgabe mit Hilfe von solch (auf den ersten Blick) unsinnigem Spielmaterial lösen wie bei „Was’n das?“. Zu den 20 zur Verfügung stehenden Gegenständen zählen u.a. eine Plastikbanane, ein Stück Pelz, eine Wäscheklammer, eine Fahrkarte, ein Mikadostäbchen usw. Dazu kommt eine ringförmige Zählleiste, die Begriffskarten sowie für jeden Spieler 1 Spielfigur und 6 durchnummerierte Karten in seiner Spielfarbe. 10 Gegenstände werden willkürlich ausgewählt und in den Ring gestellt. Die Spielfiguren kommen auf das Starfeld. Und nun geht’s los: Der Startspieler, für diese Runde der „Macher“, zieht eine Begriffskarte und liest die 6 genannten Begriffe laut vor. Sein Nachbar zur Rechten zieht nun eine der sechs Nummernkarten des Machers - die Zahl darf nur der Macher selber sehen, denn sie gibt an, welchen der Begriffe er verdeutlichen muss - und zwar mit dem Krempel in der Tischmitte…. Wie viele und welche der Gegenstände er verwendet, bleibt allein ihm überlassen. Geräusche und Gesten sind allerdings streng verboten! Während der Macher noch die Gegenstände arrangiert, versuchen die Mitspieler, den geforderten Begriff so schnell wie möglich zu entschlüsseln. Wer glaubt zu wissen, welcher Begriff gemeint ist, legt seine Karte mit der entsprechenden Zahl auf das Zielfeld in der Mitte der Zählleiste. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst - je schneller man sich entscheidet, desto mehr Punkte gibt es - desto größer ist aber auch die Gefahr, daneben zu tippen. Haben sich alle festgelegt, gibt der Macher bekannt, welchen Begriff er dargestellt hat. Die oberste, also zuletzt gelegte Tippkarte bringt (sofern der Begriff richtig erraten wurde) 1 Siegpunkt, die zweite 1 usw. Bei mehr als 6 Spielern bringen nur die fünf am schnellsten gelegten Karten Siegpunkte. Diese werden mit den Spielfiguren auf der Zählleiste markiert. Die verwendeten Gegenstände werden aus der Tischmitte entfernt und ihre Zahl durch andere wieder auf 10 ergänzt, der nächste Spieler wird zum Macher und weiter geht’s. Das Spiel endet, wenn jeder Spieler so oft der Macher war, wie Spieler mitmachen. Sieger ist dann natürlich der mit den meisten Punkten auf der Zählleiste! Der Spielwitz von „Was’n das?“ liegt darin, dass man sich ständig fragt, was einem der Macher eigentlich mit seinem Sammelsurium von absurden Gegenständen sagen will - vom jeweiligen Macher wird eine gehörige Portion Phantasie und Kreativität verlangt, von den anderen darüber hinaus viel Einfühlungsvermögen!. Das Spiel ist unkompliziert und oft brüllend komisch - und das Beste daran: wenn mal etwas von dem Spielmaterial verloren geht, kann man es mit beliebigem Krempel, den es in jedem Haushalt gibt, wieder ergänzen….. |